Was ist Osteoporose? Ursachen, Symptome und Behandlungsmöglichkeiten

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Feb 02, 2026Von Mohamed Hemida

Osteoporose ist eine weit verbreitete Erkrankung, die vor allem im Alter auftritt. Sie ist gekennzeichnet durch eine Abnahme der Knochendichte, was zu einem erhöhten Risiko für Knochenbrüche führt. Doch was genau sind die Ursachen dieser Erkrankung, welche Symptome treten auf, und welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es?

Ursachen der Osteoporose

Osteoporose entsteht, wenn das Gleichgewicht zwischen Knochenaufbau und Knochenabbau gestört ist. Eine Vielzahl von Faktoren kann zu diesem Ungleichgewicht führen. Dazu gehören genetische Veranlagung, hormonelle Veränderungen, eine unzureichende Zufuhr von Kalzium und Vitamin D sowie ein Mangel an körperlicher Aktivität.

Besonders Frauen nach den Wechseljahren sind gefährdet, da der Östrogenspiegel sinkt, was den Knochenabbau beschleunigt. Auch bestimmte Medikamente und Krankheiten können das Risiko erhöhen.

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Symptome der Osteoporose

Leider bleibt Osteoporose oft lange unbemerkt, da die Krankheit in den frühen Stadien meist symptomlos verläuft. Erste Anzeichen können Rückenschmerzen, eine Abnahme der Körpergröße oder eine krumme Haltung sein. Diese Symptome resultieren häufig aus Wirbelkörperfrakturen.

Spätestens bei einem Knochenbruch ohne erkennbaren Grund sollte man an Osteoporose denken. Besonders häufig betroffen sind die Wirbelsäule, Hüfte und Handgelenke.

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Diagnose und Früherkennung

Die Diagnose von Osteoporose erfolgt in der Regel durch eine Knochendichtemessung. Diese schmerzfreie Untersuchung ermöglicht es, den Zustand der Knochen zu beurteilen und das Frakturrisiko abzuschätzen. Eine frühzeitige Diagnose ist entscheidend, um rechtzeitig mit der Behandlung zu beginnen.

Regelmäßige Untersuchungen sind besonders für Risikogruppen empfehlenswert. Dazu gehören ältere Menschen, Frauen nach der Menopause und Personen mit einer familiären Vorbelastung.

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Behandlungsmöglichkeiten

Die Behandlung von Osteoporose zielt darauf ab, den Knochenabbau zu verlangsamen und das Risiko von Frakturen zu reduzieren. Zu den gängigen Therapien gehören Medikamente, die den Knochenabbau hemmen oder den Knochenaufbau fördern. Dazu gehören Bisphosphonate, Denosumab oder Teriparatid.

Ergänzend zur medikamentösen Therapie ist eine Lebensstiländerung wichtig. Eine kalzium- und vitaminreiche Ernährung, regelmäßige Bewegung sowie der Verzicht auf Rauchen und übermäßigen Alkoholkonsum können den Krankheitsverlauf positiv beeinflussen.

Prävention von Osteoporose

Prävention spielt eine entscheidende Rolle, um Osteoporose vorzubeugen. Bereits in jungen Jahren sollte auf eine ausreichende Kalzium- und Vitamin-D-Zufuhr geachtet werden. Regelmäßige körperliche Aktivität, wie z.B. Krafttraining oder Spaziergänge, stärkt die Knochen und verbessert die Balance.

Auch der Verzicht auf Risikofaktoren wie Rauchen und übermäßiger Alkoholkonsum ist wichtig, um die Knochengesundheit zu erhalten.

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